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HugoM
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Alt 02.02.2010, 18:19   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #1 (permalink)
der Suchende
Unbeschriebenes Blatt
 
Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 17
Die Renaissance des graziösen Denkens

Grüß Gott

Ungeachtet meiner 22 Jahre fühle ich mich bisweilen wie ein gebrechlicher Greis, dem das Leben, der vermeintliche Genuss und alles ach so wunderbare in ihm, keinen Anreiz mehr bietet.

Der einzige Lebensstrang, welcher mich hindert in den Abgrund des "Nicht- Mehr- Seins" zu stürzen, ist die philosophische Poesie.

Zu meinem Leidwesen musste ich nämlich bei all diesen brillanten Denkern die trost- und freudlose Erfahrung machen, dass sie zwar allesamt auf originelle Weise dachten, allerdings bei lauter Vernünftelei, es allzu sehr vernachlässigten dem Schönen und Anmutigen der Sprache Rechnung zu tragen.

Vom Kosmos der Philosophie enttäuscht, wendete ich mich meinen Antlitz wieder der realen Welt zu, und hoffte einen Menschen mit dem notwendigen Feingespür anzutreffen, dem ich hätte all mein Leid und Freud einem heftig brausenden und sausenden Sturzbache gleich offenbaren und ausschütten können, aber eben dies war mir eine schier unermesslich lange Zeit missgönnt.
Tagein, tagaus suchte ich am helllichten Tage händeringend und verzweifelt nach einem gleichgesinnten Geistesverwandten, der Poesie und Prosa zugetan wie ich!, der sich treiben und gleiten lässt im tobenden und tosenden Ozeane glückseliger Selbst- und Weltvergessenheit wie ich!, der so voll des glühenden Gefühls ist, dass er wähnt zu Zerbersten und zu Zerspringen in abertausende Fetzen und Stücke, wie ich!
Ach...! Diesen Satz könnte ich in eine schier endlose Länge ziehen, weiter als der Himmel reicht und ferner als es die Unendlichkeit tut, ohne dessen überdrüssig oder müd zu werden.

Nie war es mir in den Sinn gekommen Gebrauch zu machen von den Möglichkeiten, die mir das Internet bietet.
Wie dem auch sei.
Ich glaube am ehesten ein präzises und wahrhaftes Bild meines Selbst wiedergeben zu können, indem ich den Ansatz meines noch zu fertigenden Romans in die Schreibwerkstatt reinstelle.
Dass mit dem Reinstellen funktioniert aber nicht, warum?

Ich bedanke mich vorab bei all jenen, die gewillt sind sich meiner und meines Romans anzunehmen.

Geändert von der Suchende (02.02.2010 um 20:24 Uhr)
der Suchende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2010, 18:51   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #2 (permalink)
Clio weiblich
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Clio
 
Registriert seit: 12.02.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 3.557
Hallo Suchender, willkommen erstmal im Forum! Es gibt vielleicht ein Mißverständnis. Dieses Forum ist in erster Linie eine Literaturforum. Die Schreibwerkstatt besteht eher nebenbei und ist für aktive Nutzer gedacht. Aus diesem Grund muss man 10 Beiträge geschrieben haben und 10 Tage dabei sein, um für diesen Bereich freigeschaltet zu werden.
Clio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2010, 18:58   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #3 (permalink)
Semi Kolon männlich
Romanheld
 
Benutzerbild von Semi Kolon
 
Registriert seit: 07.07.2008
Ort: Köln
Beiträge: 1.268
Hallo Suchender,

das finde ich einen netten Text, mit dem Du Dich vorstellst. "Was liest Du gerade?" frage ich da Dich und mich. Oder verneinst Du das Lesen gerade, weil Du nun selbst schreibst?

Schön, daß Dir inzwischen das Internet in Deinen leidenschaftlichen Sinn gekommen ist!

Gruß

Semi Kolon
Semi Kolon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2010, 19:14   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #4 (permalink)
Leseratte weiblich
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Leseratte
 
Registriert seit: 24.03.2007
Ort: Köln
Beiträge: 14.017
Hallo Suchender,

vielen Dank für die ausführliche Vorstellung. Clio hat Dir ja schon geantwortet, daß wir hier so ein paar Regeln haben und ich hoffe, sie halten Dich nicht davon ab, uns Deinen Text in einigen Tagen vorzustellen.

Ich wünsch Dir jedenfalls, daß Du das findest, was Du suchst.

Gruß
Leseratte
Leseratte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2010, 20:14   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #5 (permalink)
der Suchende
Unbeschriebenes Blatt
 
Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 17
Lesen tue ich zur Zeit folgende Bücher:

Die Elenden von Victor Hugo
Nietsche: die Biographie seines Denkens von Safranski
Der Steppenwolf von Hesse

Semi Kolon, ich muss ihnen beipflichten, dass ich in der Tat dem ausschließlichen Lesen abgeschworen habe. Es verwundert mich aber, dass sie just ohne mich auch nur im Ansatz zu kennen, dies gleich, ohne jedwede Andeutung meinerseits, zu erkennen imstande waren.
Anscheinend handelt es sich bei ihnen um einen waschechten Menschenkenner

Geändert von der Suchende (02.02.2010 um 21:15 Uhr)
der Suchende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2010, 21:57   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #6 (permalink)
dschingis weiblich
Romanheld
 
Benutzerbild von dschingis
 
Registriert seit: 01.01.2009
Beiträge: 1.792
Herzlich willkommen im Forum, Suchender und hoffendlich Findender, denn wer sucht, der findet. Mögest Du Dir die für Dich passenden Stücke heraussuchen und damit lange schöne Sätze formen. Ich bin gespannt auf Dein Schreiben, denn Deine Vorstellung hat mich neugierig gemacht.

Viele liebe Grüße,
dschingis
dschingis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2010, 10:31   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #7 (permalink)
chrodechilde männlich
Bücherwurm
 
Benutzerbild von chrodechilde
 
Registriert seit: 20.01.2008
Ort: Mitte Deutschlands (Rhön)
Beiträge: 561
Lieber suchender, deine Vorstellung liest sich ja selbst schon wie reinste Poesie. Ich bin hochnotgespannt auf deine Zuküntigen Beiträge.

Sei denn willkommmen!
chrodechilde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2010, 16:12   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #8 (permalink)
Semi Kolon männlich
Romanheld
 
Benutzerbild von Semi Kolon
 
Registriert seit: 07.07.2008
Ort: Köln
Beiträge: 1.268
Hallo Suchender,

vielen Dank für das nette Kompliment des Menschenkenners. Allerdings hattest Du Dich in Deinem Vorstellungs-Posting nach der Schrweibwerkstatt wegen des zu beendenden Romnanes erkundigt. Insofern war hier also keine besondere Menschenkenntnis erforderlich. Hinzu kommt, daß Deine Freude am Schreiben bereits in Deinem Vorstellungs-Posting unübersehbaren Ausdruck fand.

Meine Frage war (es gab zu diesem Thema auch mal eine Diskussion in diesem Forum), ob Du während des Schreibens das Lesen anderer Texte vermeidest oder nicht.

Aber wie dem auch sei: viel Spaß im Forum, beim Lesen, beim Schreiben und auch sonst!

Gruß

Semi Kolon
Semi Kolon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2010, 21:52   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #9 (permalink)
der Suchende
Unbeschriebenes Blatt
 
Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 17
Lieber Semi Kolon
Ich hoffe deine Frage mit einem Zitat aus einem mir wirklich sehr lieb gewordenen Buch beantworten zu können:

Am 13. Mai.
Du fragst, ob du mir meine Bücher schicken sollst? – Lieber, ich
bitte dich um Gottes willen, laß mir sie vom Halse! Ich will nicht
mehr geleitet, ermuntert, angefeuert sein, braust dieses Herz
doch genug aus sich selbst;

Die Leiden des jungen Werthers
der Suchende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2010, 00:00   Die Renaissance des graziösen Denkens Beitrag #10 (permalink)
chrodechilde männlich
Bücherwurm
 
Benutzerbild von chrodechilde
 
Registriert seit: 20.01.2008
Ort: Mitte Deutschlands (Rhön)
Beiträge: 561
Hallo Suchender, hast du dich mit deiner literarischen Vorliebe auch schon mal mit christlichen Philosophen befasst?
chrodechilde ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

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