Gestern abend habe ich mit
Der Tag, an dem Marylin starb von Donna Milner angefangen. Die Geschichte spielt in Kanada in den 60er Jahren. Die Jugendliche Ethie verliert durch einen mystheriösen Unfall ihre Mutter. Und nun wird erzählt, wie die Familie mit dem Verlust umgeht. Der Vater war schon vorher depressiv, er kam schwer traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zurück und es deutet sich schon an, dass es da ein schreckliches Geheimnis gibt.
Ich habe gestern ziemlich zackig hundert Seiten gelesen. Die Geschichte liest sich gut. Die Atmosphäre ist gut entwickelt, die Charaktere sind interessant und gut beschrieben. Aber ich habe ein ganz erhebliches Problem mit dem Buch! Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, es schon einmal gelesen zu haben. Das kann alerdings gar nicht sein, da es ganz neu ist. Das liegt wohl einfach daran, dass ich in den letzten Jahren so viele Bücher dieser Art gelesen habe. Gerade in der englischsprachigen Literatur gibt es massenhaft Familiengeschichten dieser Art.
Vielleicht lese ich auch zu viel?