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22.02.2009, 16:14
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Ally Beitrag #1 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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Ally
Ich habe "American Gods" von Gaiman erstmal zur Seite gelegt. Im Moment spricht es mich wenig an.
Die letzten Tage habe ich mich befremdet-angeekelt-fasziniert durch "Meat" von Joseph D'Lacey gearbeitet.
Es geht um die von Wildnis umgebene Stadt Abyrne, in der nach einer pervertierten "Religion" gelebt wird. Das "Buch des Gebens" schreibt den Bürgern vor, sich vom Fleisch der "auserwählten" Kinder Gottes zu ernähren. Für die Einhaltung dieser Regeln sorgt die Fürsorge, für die Lieferung sorgt die Fleischfabrik des Fleischbarons Rory Magnus. Als sich mehr und mehr Menschen gegen die Regeln der Religion entscheiden, eskaliert die Situation.
Ich musste einige Male schlucken, das Ganze ist schon sehr grenzwertig. Als klar wurde, was die sogenannten "Auserwählten" sind, fiel mir das Weiterlesen schwer.
Ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll. Was Vergleichbares hatte ich noch nie in Händen.
Ich brauche nun erstmal was "Normales" und habe mit "Postmann" von J. Robert Lennon angefangen - alternder Postbote liest fremde Post und resümiert sein tragikomisches Leben. Liest sich gut, viel schwarzer Humor.
Geändert von Ally (22.02.2009 um 17:20 Uhr)
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25.02.2009, 23:25
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Ally Beitrag #2 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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"Postmann" lag völlig zu Unrecht ein Jahr lang unbeachtet auf meinem SuB.
Der Postmann Albert ist herrlich schräg und neurotisch. Nach dem Aufwachen muss er beispielsweise erstmal die Augen geschlossen halten - die Strategie hat er sich von einem Vietnam-Veteranen abgekuckt - damit der Feind nicht merkt, daß er wach ist und ihn kaltblütig meuchelt. Dann müssen 20 Körner brauner ungekochter Reis gekaut werden, warum auch immer - andernfalls kann man den Tag eh in die Tonne treten 
Was skurrile Gestalten betrifft, übertrifft Lennon fast Irving.
Ich bin ganz begeistert
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26.02.2009, 22:16
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Ally Beitrag #3 (permalink)
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Fleißiger Leser
Registriert seit: 26.11.2008
Ort: Nähe Wien
Beiträge: 321
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Hört sich sehr interessant an, ich liebe skurrile Gestalten!
Geändert von dora (15.03.2009 um 23:30 Uhr)
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26.02.2009, 22:40
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Ally Beitrag #4 (permalink)
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Romanheld
Registriert seit: 04.04.2007
Ort: Recklinghausen
Beiträge: 1.802
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Hört sich wirklich interessant an. Kannst du noch mehr schreiben oder musst du erst zu Ende lesen?
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26.02.2009, 23:02
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Ally Beitrag #5 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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Ich bin heut fertig geworden. Eventuell mach ich die Tage noch ne Rezi, ansonsten schreib ich hier noch was dazu
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27.02.2009, 18:10
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Ally Beitrag #6 (permalink)
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Romanheld
Registriert seit: 04.04.2007
Ort: Recklinghausen
Beiträge: 1.802
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Rezi hört sich gut an
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03.03.2009, 19:29
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Ally Beitrag #7 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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So, Mädels, extra für euch die Rezi
J. Robert Lennon - Postmann
Jetzt lese ich "Das Land des Lachens" von Jonathan Carroll.
Es geht um einen Lehrer, der geradezu besessen ist von dem Schriftsteller Marshall France und dessen Werk. Zusammen mit einer Freundin macht er sich auf nach Frances Heimatstadt Galen, um dort für eine Biographie zu recherchieren. Langsam deutet sich an, daß in Galen irgendetwas seltsam ist.
Den Finger darauf legen kann man noch nicht, aber ich bin gespannt.
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05.03.2009, 18:31
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Ally Beitrag #8 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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Von "Das Land des Lachens" war ich etwas enttäuscht. Ausgelutschtes Thema -
Da hätte ich mehr erwartet.
Ein bißchen versöhnt hat mich der Schluss, die letzten paar Sätze machen einiges wieder gut.
Weiß nicht genau, was ich jetzt lesen soll, wirklich reizen tut mich gerade nichts aus meinem Regal.
Geändert von Ally (04.05.2009 um 13:08 Uhr)
Grund: Spoiler eingebaut
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09.03.2009, 12:57
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Ally Beitrag #9 (permalink)
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Super-Moderator
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.173
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Die letzten paar Tage habe ich "Billy" von Whitley Strieber gelesen, eine Geschichte, die mir ein wenig auf den Magen geschlagen ist.
Es geht um den sadistischen Päderasten Barton Royal, der den 12jährigen Billy entführt, um mit ihm - so zumindest seine Vorstellung - als Vater und Sohn zusammenzuleben.
Billy ist ein intelligenter Junge, der versucht, aus der Situation das Beste zu machen, was einer Wanderung auf dünnem Eis gleichkommt, da Barton vollkommen unberechenbar ist.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert: Billy, Barton und Billys Familie, die unter dem Verlust zu zerbrechen droht.
Sehr eindringlich beschrieben, die Gedankenwelt des Kinderschänders in ihrer kranken Logik und Grausamkeit verursacht richtig Gänsehaut.
Hätte ich Kinder, würde ich sie vermutlich jetzt erstmal nicht mehr vor die Tür lassen.
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09.03.2009, 21:37
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Ally Beitrag #10 (permalink)
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Schriftsteller
Registriert seit: 19.06.2007
Ort: Rendsburg
Beiträge: 3.970
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Oha, das hört sich ja sehr interessant an. Wenn ich wieder zu Hause bin, werd ich es gewiss auf meine Liste setzen (und ich hoffe, ich vergesse das bis dahin nicht, bei meinem Sieb, das sich auch manchmal Gehirn nennt).
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