Titel: Das Spiel des Engels
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Verlag: s.fischer
ISBN: 978-3-10-095400-8
Inhalt:
David Martín, ein junger Schriftsteller mit sehr viel Talent aus sehr armen Verhältnissen, schafft den Einstieg in die Autorenebene durch die Begünstigung eines einflussreichen Freundes und schreibt so jahrelang unter einem Pseudonym Schauerromane für zwei dubiose Verleger. Ein mystheriöser Herr Corelli wird auf den jungen Schreiberling aufmerksam und bietet ihm nach einiger Zeit einen Auftrag an, dem Marín zögerlich zustimmt. David weiß nicht, in was für Schwierigkeiten ihn dies bringen wird und was dies alles mit dem geheimnisvollen Haus zu tun hat, in welchem er wohnt. Bald schon gerät sein Leben total aus den Fugen und er muss nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch das seiner wenigen Freunde bangen.
Meine Meinung:
Ein durchaus würdiger "Nachfolge"roman von "Im Schatten des Windes". Ich habe "Das Spiel des Engels" gerne gelesen, jedoch war mir der Hauptprotagonist in diesem Buch lange nicht so sympathisch wie der im Vorgänger. Man findet einen sehr guten Einstieg in das Buch, dann hat es für mich eine kurze Zeit einige Längen, bis es dann vollends losgeht und eine spannende und mystheriöse Geschichte rasant erzählt wird. Für "Im Schatten des Windes"-Fans gibt es auch einige schöne Momente, wobei ich nicht mehr verraten möchte an dieser Stelle. Alles endet in einem grandiosen Showdown. Lediglich gewisse Komponenten, die unaufgeklärt bleiben, schwächen dieses Buch für mich leicht ab, ebenso der für dieses Buch für meinen Geschmack zu ausgeprägte Schlenker in das Phantastische. Alles in allem ein sehr schönes Buch, jedoch im Vergleich zum Vorgänger "nur" 8 von 10 Punkten.