ISBN-10: 3548604862
Preis. 8,95
Kurzbeschreibung
Willy Peter Reese ist zwanzig Jahre alt und will eigentlich Schriftsteller werden. Doch dann wird er zur Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt. Zu seinem eigenen Entsetzen unterwirft er sich den grausamen Spielregeln eines mörderischen Krieges und beschreibt diese "Verheerungen" seiner Seele in einem erschütternden Fronttagebuch.
Meine Meinung:
Das Buch enthält wirklich eine Menge unvorstellbar grausamer Scenen. Eine der härtesten ist wohl jene, in welcher einem toten Russischen Soldaten die angefrorenen Stiefel samt Unterschenkel abgehackt werden und dann mit der Suppe zusammen im Ofen aufgetaut werden weil man selbst keine Stiefel hat.
Aus dem Zusammenhang gerissen könnte man das jetzt falsch verstehen. Es ging in dieser Scene um das nackte eigene Überleben.
Reese beschreibt das alles schonungslos!
Im Vorwort wird im übrigen auch darauf hingewiesen, dass dieses Aufzeichnungen unmittelbar nach dem erleben niedergeschrieben wurden und somit nicht durch den Faktor Zeit verfälscht worden sind.
Dementsprechend also ein sehr authentisches Zeugniss sein sollen.
Teileweise sind die Stellen in denen er sich als Dichter über den Krieg Gedanken macht etwas ermüdent aber sehr tief getroffen hat mich dann auch ein Gedicht von ihm in dem er darüer nachdenkt, dass auch der unbekannte Russische Soldat genau wie er zuhause eine Mutter hat und um ihn leidet.
Ich hatte es mir damals rausgeschrieben und reiche es noch nach falls ich es wieder finde.