<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>

<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		<title>LITERATUR-FORUM | Online-Forum für literarische Diskussionen</title>
		<link>http://www.literaturforum.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[Umfangreiches Diskussionsforum zum Thema Literatur. Buchvorstellungen & Rezensionen zu Büchern aller Genres, zahlreiche Diskussionsforen.]]></description>
		<language>de</language>
		<lastBuildDate>Sun, 26 May 2013 08:51:29 GMT</lastBuildDate>
		<generator>vBulletin</generator>
		<ttl>60</ttl>
		<image>
			<url>http://www.literaturforum.de/forum/images/misc/rss.jpg</url>
			<title>LITERATUR-FORUM | Online-Forum für literarische Diskussionen</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/</link>
		</image>
		<item>
			<title>der physikalische Untergang des Helden unter dem Aspekt eines triumphierenden Zukunft</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/anfragen-fuer-pruefungen-und-hausaufgaben/16311-der-physikalische-untergang-des-helden-unter-dem-aspekt-eines-triumphierenden-zukunft.html</link>
			<pubDate>Sat, 25 May 2013 17:31:05 GMT</pubDate>
			<description>der physische Untergang des Helden unter dem Aspekt eines triumphierenden Zukunftsieges  
 
Könnte jemand mir bitte die folgenden Begriff erklären?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>der physische Untergang des Helden unter dem Aspekt eines triumphierenden Zukunftsieges <br />
<br />
Könnte jemand mir bitte die folgenden Begriff erklären? Was ist damit im Dram (Sturm und Drang Goethe und Schiller) gemeint. <br />
<br />
Danke im Voraus!!</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/anfragen-fuer-pruefungen-und-hausaufgaben/">Anfragen für Prüfungen und Hausaufgaben</category>
			<dc:creator>fares87</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/anfragen-fuer-pruefungen-und-hausaufgaben/16311-der-physikalische-untergang-des-helden-unter-dem-aspekt-eines-triumphierenden-zukunft.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Die Farbe des Schmerzes - Harald Schwinger</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/krimis-thriller/16310-die-farbe-des-schmerzes-harald-schwinger.html</link>
			<pubDate>Sat, 25 May 2013 15:28:06 GMT</pubDate>
			<description>Suchen Sie keine Logik in dieser Geschichte, lassen Sie sich einfach darauf ein und lesen Sie mit „Die Farbe des Schmerzes“ eine dunkel-violette...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Suchen Sie keine Logik in dieser Geschichte, lassen Sie sich einfach darauf ein und lesen Sie mit „Die Farbe des Schmerzes“ eine dunkel-violette Geschichte des Verrats, einen Entwicklungsroman schauriger Dimensionen des Alltags. Menschen, die man leichthin als durchschnittlich einordnen wollte, werden zu Vollstreckern ihrer Ängste. Scheinbare Kleinigkeiten bringen ungeahntes Aggressionspotential zum Überlaufen, es verklebt sich in den kleinsten Ritzen des Daseins. Wie Blutegel verbeißen sich Gewalt in der Familie, Alkoholsucht und  die Wut enttäuschter Liebe in die persönlichen Schutzzonen der Figuren und saugen das Gute aus ihren Leibern und Seelen, das Böse kann ungehindert in den Köpfen und Körpern wuchern.<br />
<br />
Harald Schwinger komponierte die Handlung seines neuen Romans aus einer Mischung von Horror, Schmerz und beklemmender Skurrilität und lässt den Leser aus der Vogelperspektive zusehen: „Wer nicht atmet, stirbt.“<br />
<br />
Dem Drang, die Geschichte zu verorten, die Figuren zu positionieren, stellt der Autor Phantasienamen wie Pfrin, Lyrön, Dristin, Vrona, Fesse Mrk entgegen. Der Ordnungsdetektor sucht nach Anhaltspunkten, zeigt skandinavische Skalen, um unmittelbar wieder in südlichere Sphären zu holpern, nach Akutowai, einer Stadt am großen See, der dem Nebel permanent Nachschub liefert. Nur die Eisdecke im Winter gibt den Sonnenstrahlen die Möglichkeit, die Menschen dort zu erreichen und für wenige Wochen als Wärme des Himmels in die Gassen zu kriechen. Wir gehen ein Stück mit Pfrin, dem kleinen Jungen, der die Fesseln häuslicher Gewalt nicht abstreifen kann und die erlebten Aggressionen an seine Umwelt weitergibt, wie Steinwürfe aus blätterrauschender Deckung. Er verlässt seinen Geburtsort, versucht die Vergangenheit abzustreifen …„Akutowai gab ihm das Gefühl, unsichtbar zu sein, und der Dunst machte auch die anderen unsichtbar oder zumindest nicht so greifbar.“ Der Verrat nimmt seinen unaufhaltsamen Verlauf, als Kettenreaktion blutigen Ausmaßes. Die Lebenslinien der Figuren verknoten sich in verhängnisvoller Manier und werden gordisch gelöst.<br />
<br />
Das Geschehen gewinnt nach den ersten hundert Seiten zunehmend an Tempo, das Ende ist in all der behäbigen, grausamen Ausweglosigkeit fulminant und es bleibt zu bedenken: „Wer behauptet, die Wahrheit sei besser als das Ungewisse, hat nichts verstanden.“<br />
<br />
Das Poetische, unter anderem in der Schilderung der malerischen Entladung gehörter Gefühle, zeugt von wohltuend handwerklicher Fertigkeit des Autors und unterscheidet diesen Roman von plänkelnder Brachialunterhaltung, wie wir sie in anderen sogenannten Kriminalromanen österreichischer Provenienz, deren Hype wohl unerklärlich bleibt, allzu oft finden. Der kleine Logikbruch in der meteorologischen Entwicklung des Himmels über Akutowai (S. 61), der befreit vom Nebel letztendlich doch sommerliche Sonnenhitze auf den fischmanischen Ederim niederknallen lässt, kann als dramaturgischer Effekt durchgehen. Bei so viel Gewalt verzieht sich sogar der Nebel zur unpassenden Zeit.<br />
<br />
Wenn es denn sein muss, eine Genrezuordnung zu machen, dann kann man den neuen, insgesamt zweiten Roman von Harald Schwinger, erschienen in der gediegen schönen Aufmachung der Edition Meerauge, als Unterhaltungsliteratur zwischen Kriminalgeschichte, Horrorfragment und Alltagsphantasie kategorisieren. Gute Unterhaltungsliteratur! Die auf jeder Seite mitschwingende Gesellschaftskritik, und zwar an der Gesellschaft im Hier und Jetzt, macht diesen Roman zu einem beachtenswerten Stück Lesestoff. Das Bizarre der Handlung und ihrer Protagonisten kann die Realitätsnähe der Ereignisse nicht endgültig tilgen. Nach dem Zuklappen des Buchs verbleibt ein seltsames Gefühl der Betroffenheit, das Wissen, dass keine Chance besteht, die Dinge einfach als reine Fiktion beiseite zu schieben. Also, achten Sie auf die schrägen Vögel in Ihrem Umfeld und bitte füttern Sie sie nicht!</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/krimis-thriller/"><![CDATA[Krimis & Thriller]]></category>
			<dc:creator>miru</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/krimis-thriller/16310-die-farbe-des-schmerzes-harald-schwinger.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cornelsen - Interpretationen und Modelle "Es ist alles eitel"-Andreas Gryphius]]></title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/16308-cornelsen-interpretationen-und-modelle-es-ist-alles-eitel-andreas-gryphius.html</link>
			<pubDate>Fri, 24 May 2013 13:29:12 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hallo, liebe Forum-Nutzer, 
 
hat denn vielleicht jemand von euch das oben genannte Werk und könnte mir die Seiten zu Andreas Gryphius' Gedicht "Es...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo, liebe Forum-Nutzer,<br />
<br />
hat denn vielleicht jemand von euch das oben genannte Werk und könnte mir die Seiten zu Andreas Gryphius' Gedicht &quot;Es ist alles eitel&quot; zuschicken (Mail).<br />
<br />
Ich habe leider vergessen, es an der Uni auszuleihen.<br />
<br />
Dankeschön.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/">Buch gesucht</category>
			<dc:creator>Kante</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/16308-cornelsen-interpretationen-und-modelle-es-ist-alles-eitel-andreas-gryphius.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Philosophicum Lech. Ich. Der Einzelne in seinen Netzen.</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/termine/16307-philosophicum-lech-ich-der-einzelne-seinen-netzen.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 21:01:33 GMT</pubDate>
			<description>(Ich weiß nicht, ob das Thema wirklich in die Rubrik passt, da es sich um einen philosophischen Kongress handelt. 
Wenn es an anderer Stelle besser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>(Ich weiß nicht, ob das Thema wirklich in die Rubrik passt, da es sich um einen philosophischen Kongress handelt.<br />
Wenn es an anderer Stelle besser aufgehoben ist, dann verschiebt es am Besten.)<br />
<br />
Wir fahren mit einer Exkursion der Uni aus unserem Bachelor and more-Programm zum Philosophicum Lech.<br />
Zeitraum ist der 25.09.-29.09.<br />
Thema: Ich. Der Einzelne in seinen Netzen.<br />
Es sind diverse bekannte Redner geladen wie Precht oder Metzinger.<br />
Für weitere Informationen: <a rel="nofollow" href="http://www.philosophicum.com/" target="_blank">Ich. Der Einzelne in seinen Netzen. - 17. Philosophicum Lech - Philosophicum Lech</a><br />
<br />
Fährt noch jemand dorthin oder hat vielleicht Interesse?<br />
Wie sieht es mit unseren Österreichern hier im Forum aus?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/termine/">Termine</category>
			<dc:creator>Maluffne</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/termine/16307-philosophicum-lech-ich-der-einzelne-seinen-netzen.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Philipp Blom: Böse Philosophen</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/auto-biografien-erinnerungen/16306-philipp-blom-boese-philosophen.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 18:10:01 GMT</pubDate>
			<description>Philipp Blom: Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung, ungekürzte Ausgabe München 2013. Erschienen bei dtv, ISBN:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Philipp Blom: Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung, ungekürzte Ausgabe München 2013. Erschienen bei dtv, ISBN: 978-3-423-34755-6, Preis 12,90 Euro. 373 Seiten.<br />
<br />
Das Buch ist eigentlich eine Mischung aus Biografien, Roman und Sachbuch.<br />
Blom verfolgt das Leben und Wirken der französischen Encyclopedisten Holbach und Diderot. Dabei geht er auf deren Biografie ein, deren Werke, die er sehr anschaulich erklärt und das Projekt der Encyclopedie, DAS Nachschlagewerk des 18. Jahrhunderts.<br />
Er beschreibt das Treiben in Holbachs Salon in Paris, wo sich die "radikalen Aufklärer" trafen. Natürlich werden auch Zeitgenossen wie Rousseau, Voltaire, d´Alembert oder Beccaria behandelt.<br />
Blom gelingt es meiner Meinung nach, die hochphilosophischen Debatten anschaulich und verständlich einzubinden und sie unterhaltsam in die Biografie und in den Kontext der französischen Aufklärung einzubetten.<br />
Sein Buch ist für Philosophieinteressierte Laien, aber auch als Einstiegs-oder Überblickslektüre über die französische Aufklärung geeignet. Natürlich ist es kein Fachbuch, es gleicht mehr einem Roman und ist daher unterhaltsam geschrieben. Als studierter Philosoph und Historiker bringt Blom aber genug Fachwissen mit ein.<br />
Verbindungen werden sehr schön hergestellt, neben einem Glossar der wichtigsten Personen gibt es auch eine Bibliografie für weitere Lektüre. <br />
Klasse Buch für alle, die sich ein bisschen für Philosophie und Geschichte (Aufklärung und Frühe Neuzeit) interessieren.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/auto-biografien-erinnerungen/"><![CDATA[(Auto)Biografien & Erinnerungen]]></category>
			<dc:creator>jb890</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/auto-biografien-erinnerungen/16306-philipp-blom-boese-philosophen.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Hallöchen</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/mitglieder-vorstellung/16305-halloechen.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 17:23:14 GMT</pubDate>
			<description>Hallo liebe Leseratten. 
ich habe soeben angemeldet, da ich mich sehr gerne über Literatur austausche.  
Ich bin 22 Jahre alt und studiere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo liebe Leseratten.<br />
ich habe soeben angemeldet, da ich mich sehr gerne über Literatur austausche. <br />
Ich bin 22 Jahre alt und studiere Geschichte. Da ich mich auf die Frühe Neuzeit, speziell auf die Ideengeschichte der Aufklärung spezialisiere, wäre ich an einer Gruppe, an einem Forumsbereich, Chat etc. interessiert, wo Texte der Aufklärung besprochen werden. <br />
Vielleicht kann mir da jemand einen Tip geben, wo ich schauen kann? (Gerne auch über PN)<br />
Neben den philosophischen Texten lese ich aber auch gerne gute Romane, Satiren, Gedichte oder Klassiker. An Autoren ist da so ziemlich alles dabei: von Frank Schätzing über Daniel Kehlmann bis zu Heinz Erhardt, aber auch gerne unbekanntere Autoren.<br />
Vom Stil her mag ich eher rationale, klare und ungeschmückte Texte, die durch Schlagfertigkeit und Intelligenz überzeugen und Tiefgang haben. Aber auch leichte Kost finde ich nett, wenn ich mich darin wiederfinde.<br />
Für Leseempfehlungen mit einer kleinen Rezension und Einschätzung bin ich daher immer offen.<br />
Natürlich kann man mit mir auch über Fachliteratur (Geschichte) reden und mir Empfehlungen aussprechen.<br />
Ich freue mich auf anregende Diskussionen<br />
bis bald<br />
Julia</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/mitglieder-vorstellung/">Mitglieder-Vorstellung</category>
			<dc:creator>jb890</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/mitglieder-vorstellung/16305-halloechen.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Der Erschoepfte</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/prosa/16304-der-erschoepfte.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 16:51:48 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Mein Gefuehl dieser Tage moecht ich "literarisch" besser verpacken und ausfuellen. Habt Ihr Ideen dazu? 
 
So sann ich nach : 
 
Ja Ja - das Schiff...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mein Gefuehl dieser Tage moecht ich &quot;literarisch&quot; besser verpacken und ausfuellen. Habt Ihr Ideen dazu?<br />
<br />
So sann ich nach :<br />
<br />
Ja Ja - das Schiff ist also NOCH nicht ganz abgebrannt und steuert auf hoher see weiter vor sich hin :-), auch wenn viele schon hinter vorgehaltener Hand fluestern, es sei ein Sargschiff :-) von dessen Besatzung niemand die Schatzinsel erreichen sollte.<br />
<br />
Der von analytisch-intellektuellen Ermüdungserscheinungen<br />
geprägte MultiVista 2013. <br />
 <br />
Das fiel mir ein, als ich diesnachfolgende  las und meinte, SO muesse es sich doch auch bei mir weiter verhalten :<br />
 <br />
„Der Mensch ist in der Lage, die für ihn typische – subjektiv so empfundene - chronische Überforderung, Reizüberflutung und Risikodrohung auszuhalten und kreativ umzupolen und ständig bereit, unentfaltete Potentiale freizusetzen&quot;...(nach Hans-Jürgen Heinrichs)<br />
<br />
Gehoere wohl dieser Tage zu den Opfern der beschleunigten Gesllschaft? :-)<br />
<br />
Gruss<br />
<br />
MultiVista</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/prosa/">Prosa</category>
			<dc:creator>MultiVista</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/prosa/16304-der-erschoepfte.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Roman Indien</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/16303-roman-indien.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 15:11:52 GMT</pubDate>
			<description>Ihr Lieben, ich brauche dringend eure Hilfe... :) 
Ich suche - es soll ein Geschenk sein - einen Roman, der in Indien spielt... kann gerne ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ihr Lieben, ich brauche dringend eure Hilfe... :)<br />
Ich suche - es soll ein Geschenk sein - einen Roman, der in Indien spielt... kann gerne ein bisschen in Richtung historischer Roman gehen, schön wäre, wenn man nebenbei ein bisschen was über die Kultur lernt... eben ein richtig gut recherchiertes Buch mit hohem Unterhaltungswert. ;)<br />
Was es nicht sein soll ist so dieses flachen Frauenromantik-Bollywoodmäßige... Ich hoffe, ich könnt mir helfen, vielen Dank schonmal!</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/">Buch gesucht</category>
			<dc:creator>FroggyFreakOfNature</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/buch-gesucht/16303-roman-indien.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Walter Moers - Das Schloss der Träumenden Bücher</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/neuerscheinungen-und-verlagsprogramme/16302-walter-moers-das-schloss-der-traeumenden-buecher.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 20:55:29 GMT</pubDate>
			<description>Was einige hier (u.a. auch mich) sicher sehr freuen wird: 
Bei Amazon gibts das neue Moers-Buch - die Fortsetzung des Labyrinths der Träumenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Was einige hier (u.a. auch mich) sicher sehr freuen wird:<br />
Bei Amazon gibts das neue Moers-Buch - die Fortsetzung des Labyrinths der Träumenden Bücher - bereits zu bewundern.<br />
<br>
<table border="0" cellspacing="4" cellpadding="0">
  <tr>
    <td><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3813505898/workoutde-21"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3813505898.03.MZZZZZZZ.jpg" border="0"></a></td>
  </tr>
  <tr>
    <td><strong>ISBN</strong>: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3813505898/workoutde-21">3813505898</a></td>
  </tr>
</table>
<br><br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				Der Schattenkönig kehrt zurück - Walter Moers' furioses Finale der „Buchhaim-Trilogie“.<br />
<br />
„Hier fängt die Geschichte an“, so endete der Nummer-1-Bestseller „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ von Walter Moers. Es war der heimtückischste und umstrittenste Cliffhanger, den je ein Autor gewagt hat. Seitdem bangen wir um Hildegunst von Mythenmetz, der nach einem Orm-Rausch in den finsteren und gefährlichen Katakomben Buchhaims von seinen Begleitern im Stich gelassen worden ist. Und wir ahnen, dass es für ihn ein nervenaufreibendes und actionreiches Abenteuer werden wird, diesem ominösen Ort an Leib und Seele unbeschadet zu entkommen.
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Weniger erfreulich: offenbar dauert es noch eine ganze Weile, bis wir in den Genuss des Buches kommen werden. Hier ist als Erscheinungsdatum der 8. Oktober 2014 genannt:<br />
<a rel="nofollow" href="http://www.randomhouse.de/Buch/Das-Schloss-der-Traeumenden-Buecher-Roman/Walter-Moers/e423194.rhd" target="_blank">Walter Moers: Das Schloss der Träumenden Bücher. Knaus Verlag (Gebundenes Buch)</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/neuerscheinungen-und-verlagsprogramme/">Neuerscheinungen und Verlagsprogramme</category>
			<dc:creator>Ally</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/neuerscheinungen-und-verlagsprogramme/16302-walter-moers-das-schloss-der-traeumenden-buecher.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Gruselkabinett – 77. Das Feuer von Asshurbanipal</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16300-gruselkabinett-77-das-feuer-von-asshurbanipal.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:21:59 GMT</pubDate>
			<description>*Gruselkabinett – 77. Das Feuer von Asshurbanipal* 
 
Bild: http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/Gruselkabinett/gk-77.jpg  
 
*Erster...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Gruselkabinett – 77. Das Feuer von Asshurbanipal</b><br />
<br />
<img src="http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/Gruselkabinett/gk-77.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<b>Erster Eindruck:</b> In den Fängen der Wüste…<br />
<br />
Seit vielen Jahren gehen r Steve Clarney und Yar Ali zusammen auf Schatzsuche rund um den Erdball. Nun haben sie einen Hinweis auf einen Schatz von unermesslichem Reichtum, einem großen und wertvollen Rubin. Von einem Straßenhändler erhalten sie eine ungefähre Wegbeschreibung in die aus schwarzem Stein erbaute Stadt, in der ein alter König immer noch über den Rubin wacht…<br />
<br />
Der Vorteil an dem Gruselkabinett von Titania Medien ist, dass die Auswahl der Geschichten immer wieder neue Stimmungen und Schauplätze zulässt. Und so wurde auch in der 77. Folge ein Novum eingeführt, denn hier handelt es sich über weite Teile um ein Abenteuerhörspiel, in dem die beiden Hauptfiguren auf Schatzsuche sind. Gleich am Anfang gibt es eine recht actionlastige Szene, in der sich Steve und Yar eine Übermacht aus kampfeslustigen Beduinen erwehren müssen, der Einstieg gelingt so dynamisch und spannend, macht Lust auf das Kommende. Allerdings sind sowohl dieser Teil als auch die nachfolgenden Rückblenden etwas erzählerlastig geraten, einige Szenen hätten durchaus mit mehr Dialogen umgesetzt werden können. Richtig los geht es dann etwa nach der Hälfte der Laufzeit mit der Entdeckung der geheimnisvollen Stadt, hier kommen dann auch die Gruselelemente besser zur Geltung, die im vorangegangen Teil meist nur angedeutet waren. Hier wird dann ein Finale erzählt, das der Serie absolut würdig ist und mit seinen bedrohlichen Elementen sehr gut gelungen ist. Mir gefällt die Stimmung des Hörspiels, die sehr gut Abenteuer- und Gruselelemente verbindet und mal wieder neue Nuancen in die Reihe einstreut.<br />
<br />
Die fünf verschiedenen Rollen wurden sehr gut besetzt, die Sprecher können ihr Potenzial hier gut entfalten. Große Teile des Hörspiels übernimmt Wolfgang Pampel, der in jeder Szene präsent ist und zudem auch die Rolle des Erzählers einnimmt. Mit seiner festen und ausdrucksstarken Stimme kann er den Abenteurer dynamisch wirken lassen. Passenderweise ist er ebenfalls der Synchronsprecher von Harrison Ford, sodass Assoziationen zu anderen Abenteuerfilmen aufkommen. Tayfun Bademsoy spricht seinen Freund Yar Ali, der besonders die aufkommende Angst des Wüstensohns gut darstellen kann. In einer etwas kleineren Rolle ist David Nathan zu hören, dessen prägnanter Klang sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. In weiteren Rollen sind Friedrich Georg Beckhaus und Kaspar Eichel zu hören.<br />
<br />
Wieder sind Musik und Geräusche hier auf sehr geschickte Weise in die Dialoge eingebunden, sodass sie eine sehr starke Wirkung auf den Hörer erzielen und ihn völlig in die Geschichte hineinziehen. Während den Szenen sind im Hintergrund stets dräuende, leise Musikstücke zu hören, die die Dramatik erhöhen, sich aber auch in den besonders gruseligen Szenen noch einmal deutlich steigern können und so die dynamische Entwicklung gut unterstützen.<br />
<br />
Sehr stimmungsvoll ist auch das Cover zur Folge gelungen, das in einem stimmungsvollen Rot zu erstrahlen scheint. Diese geht von dem glühenden Rubin aus und beleuchtet neben dem eindrucksvollen Hintergrund mit Säulen und einem Torbogen auch den alten König, der den Stein in seiner Hand hält. Die restliche Aufmachung ist bereits bekannt und enthält auf der Rückseite ein kleines Foto von Wolfgang Pampel.<br />
<br />
<b><font color="red">Fazit:</font></b> Wieder mal eine Geschichte mit einer ganz anderen Stimmung, die sich so deutlich von den anderen Geschichten unterscheidet. Besonders das letzte Drittel ist eindringlich umgesetzt worden. <br />
<br />
<b>VÖ:</b> 17.Mai 2013<br />
<b>Label:</b> Titania Medien<br />
<b>Bestellnummer:</b> 978-3-7857-4816-9</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/">Hörbücher / Hörspiele</category>
			<dc:creator>Poldi</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16300-gruselkabinett-77-das-feuer-von-asshurbanipal.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Gruselkabinett – 76. Das Teufelsloch</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16299-gruselkabinett-76-das-teufelsloch.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:21:15 GMT</pubDate>
			<description>*Gruselkabinett – 76. Das Teufelsloch* 
 
Bild: http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/Gruselkabinett/gk-76.jpg  
 
*Erster Eindruck:* Eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Gruselkabinett – 76. Das Teufelsloch</b><br />
<br />
<img src="http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/Gruselkabinett/gk-76.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<b>Erster Eindruck:</b> Eine junge Frau zwischen zwei Männern<br />
<br />
Seit ihrer Kindheit ist die fast volljährige Sarah mit Abel und Eric befreundet, die einander wie Brüder nahestehen. Oft besuchen sie zu dritt die nahegelegenen Höhlen an der Küste, die zahlreiche  Durchgänge zum Meer haben und wegen ihrer Gefährlichkeit als Teufelsloch bezeichnet werden. Doch auf Druck ihrer Mutter, die Gerede im Dorf fürchtet, soll sie nun einen der beiden als ihren Gemahl auswählen. ..<br />
<br />
Von Bram Stoker wurden ja schon einige Geschichten im Gruselkabinett erzählt, schon die zweite Folge stammte von ihm. Und immer wieder konnten diese trotzdem mit neuen Elementen überzeugen, so auch Nummer 76 der Reihe, die eine tragische Liebesgeschichte zum Thema hat und damit doch aus dem Rahmen der üblichen Gruselgeschichten fällt. Die enge Freundschaft zwischen Sarah, Abel und Eric wird anfangs stark thematisiert, und auch die düstere und unheimliche Stimmung in der Teufelsloch genannten Höhle wird hier eingebracht, sodass auch schon hier erste unheilvolle Momente aufkommen. Nachfolgend nimmt die Dreiecksbeziehung ihren Lauf, auch hier gibt es eine sehr eindringliche Szene, in der der verschmähte Liebhaber in seiner Wut zergeht und fluchend für einen intensiven Ausdruck sorgt. Gut gemacht ist, wie immer eine unheilvoller  Drohung über den Personen hängt, man weiß, dass die Geschichte nicht gut ausgehen wird, auch wenn danach erst einmal keine gruseligen Momente vorkommen. Das ändert sich völlig zum Abschluss der Geschichte, hier wird ein dramatisches Finale offenbart, das gut vorbereitet wurde und so mit seiner ganzen Wucht zuschlagen kann. Auch das offene Ende trägt seinen Teil zum Gelingen des Hörspiels bei, ebenso wie die gelungene Erzählweise, die zwischendrin einen Wechsel der Hauptfigur vollzieht. Eine ganz eigene Stimmung, die wegen der emotionsbetonten Geschichte wieder überraschen kann.<br />
<br />
Jacqueline Belle spricht die Rolle der Sarah Trefusis, die ein wenig naiv mit beiden jungen Männern umgeht und dieses mit ihrer Stimme sehr gut ausdrücken kann, sie spricht glaubhaft und wirkt spontan. Abel Behenna wird von Benedikt Weber gesprochen, der sich im Laufe des Hörspiels immer weiter steigert und so die Dramatik der Folge bestens nachbilden kann, besonders in der Schlussszene ist er eindringlich und ausdrucksstark. Stephan Günther ist als Eric Sanson zu hören, der für einige gruselige Momente sorgen kann. Weitere Sprecher sind Horst Neumann, Marion Hartmann und Mogens von Gadow.<br />
<br />
Wie immer nehmen auch hier Musik und Geräusche einen großen Teil des Hörspiels ein. Die Dialoge werden allesamt von atmosphärischer Musik begleitet, die die jeweilige Stimmung deutlich unterstützen. Doch auch die Geräusche sorgen hier für die richtige Atmosphäre, insbesondere die Szenen im Teufelsloch werden von laut donnernden Wassermassen bestens in den Mittelpunkt der Handlugn gerückt.<br />
<br />
Natürlich ist das Titelgebende Teufelsloch auch auf dem Cover zu sehen, die dunkle Höhle, die zackige Decke und natürlich auch die abfließenden Wassermassen der Flut sind sehr gut gezeichnet worden. Auch Sarah, Abel und Erich sind abgebildet und stehen mit dem Rücken zum Betrachter in der Höhle, ihre Konturen werden durch das einfallende Licht gekonnt beleuchtet.<br />
<br />
<b><font color="red">Fazit:</font></b> Vor dem Hintergrund einer tragischen Geschichte, die von enttäuschter Liebe und Verrat handelt, kommen die sorgsam eingestreuten Gruselelemente sehr gut zur Geltung. Hörenswert! <br />
<br />
<b>VÖ:</b> 17.Mai 2013<br />
<b>Label:</b> Titania Medien<br />
<b>Bestellnummer:</b> 978-3-7857-4815-2</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/">Hörbücher / Hörspiele</category>
			<dc:creator>Poldi</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16299-gruselkabinett-76-das-teufelsloch.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sherlock Holmes – 8. Walpurgisnacht</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16298-sherlock-holmes-8-walpurgisnacht.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:20:34 GMT</pubDate>
			<description>*Sherlock Holmes – 8. Walpurgisnacht* 
 
Bild: http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/SherlockTitania/sh-8.jpg  
 
*Erster Eindruck:* Sein oder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Sherlock Holmes – 8. Walpurgisnacht</b><br />
<br />
<img src="http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/SherlockTitania/sh-8.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<b>Erster Eindruck:</b> Sein oder Nichtsein<br />
<br />
Mary Anne Stirling, die Schauspiellehrerin von Meisterdetektiv Sherlock Holmes, tritt am Lyceum Theatre in London im Bühnenstück Faust zu sehen. Doch eine dramatische Reihe von Unglücksfällen während der Aufführungen versetzt die Schauspieler und Intendant Henry Irving in Angst und Schrecken - nun ist sogar eine der Hexen schwer verletzt worden. Natürlich wollen Holmes und Dr. Watson die Ereignisse aufklären…<br />
<br />
Zu Anfang der „geheimen Fälle des Meisterdetektivs“, wie der Untertitel der Serie von Titania Medien zum berühmten Sherlock Holmes lautet, erklärt Dr. Watson, dass einige der Fälle des Meisterdetektivs auf Wunsch der Auftraggeber nicht der Öffentlichkeit preisgegeben wurden. Folge 8 präsentiert dazu ein interessantes Gedankenspiel und siedelt die fiktive Geschichte in dem äußerst realen Lyceum Theatre an, das von dem ebenso realen Henry Irving geführt wurde, der hier eine wichtige Rolle spielt. Die Verknüpfung von Realität und Fiktion ist sehr gut in Szene gesetzt worden, hier wird ein interessanter Fall um gefährliche Ereignisse auf der Theaterbühne gestrickt, der nicht gleich durchschaubar ist und mit interessanten Dialogen die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dabei sind auch zahlreiche Szenen aus dem Faust von Goethe zu hören, der gerade an Irvings Theater aufgeführt wird. Diese sind von den Sprechern sehr gut umgesetzt worden, hätten aber zugunsten der Dynamik des Hörspiel kürzer ausfallen können. Die Schlussszene, in der Mrs. Hudson aus ihrer längeren Abwesenheit zurückkehrt, ist wiederum sehr heiter gehalten. Wieder eine sehr gelungene Folge der Serie, die trotz vieler Neuerungen den Geist der alten Holmes-Geschichten bewahren kann.<br />
<br />
Hörspiellegende Dagmar von Kurmin spricht hier die Rolle der Mary Anne Stirling und zeigt, dass sie nicht nur in Hörspielrollen glänzen kann, sondern auch die Szenen aus dem Faust mit viel Leidenschaft und Talent darbietet. Friedrich Georg Beckhaus ist als Henry Irving zu hören, den man den strengen Intendanten absolut abnimmt und der standfest in seiner Rolle steht. Die interessante Rolle des jungen Bram Stoker, der mit Irving befreundet ist, wird von Kaspar Eichel gesprochen, auch er kann voll überzeugen. Weitere Sprecher sind Wolfgang Pampel, Kristine Walther und David Nathan.<br />
<br />
Im Gegensatz zu den anderen Serien von Titania Medien ist hier die Ausstattung mit Musik und Geräuschen recht zurückgefahren, kann aber immer noch mit atmosphärischen Stücken und eindringlichen Momenten punkten. So sind gerade die Szenenübergänge sehr stimmig gehalten, aber auch die Bühnenaufführungen sind aufwändig und eindringlich wie gewohnt umgesetzt.<br />
<br />
Das Titelbild ist sehr passend und kann die Lust auf das Hörspiel wecken. Zu sehen ist das Plakat zu der Theateraufführung, auf der Henry Irving in dramatischer Pose in rotem Anzug steht. Ein scharfer Dolch steckt darin und hält den Drohbrief fest, der auch im Hörspiel eine Rolle spielt. Die restliche Aufmachung ist bereits bekannt und enthält einige Zeichnungen, die Holmes und Watson zeigen.<br />
<br />
<b><font color="red">Fazit:</font></b> Faust und Henry Irving als Aufhänger, dazu eine spannende Geschichte mit einigen dramatischen Momenten und einer gut erzählten Auflösung – das ist moderne und gut gemachte Krimiunterhaltung.<br />
<br />
<b>VÖ:</b> 17.Mai 2013<br />
<b>Label:</b> Titania Medien<br />
<b>Bestellnummer:</b> 978-3-7857-4817-6</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/">Hörbücher / Hörspiele</category>
			<dc:creator>Poldi</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16298-sherlock-holmes-8-walpurgisnacht.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sherlock Holmes – 7. Der Smaragd des Todes</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16297-sherlock-holmes-7-der-smaragd-des-todes.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:19:47 GMT</pubDate>
			<description>*Sherlock Holmes – 7. Der Smaragd des Todes* 
 
Bild: http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/SherlockTitania/sherlock-7.jpg  
 
*Erster...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Sherlock Holmes – 7. Der Smaragd des Todes</b><br />
<br />
<img src="http://ichwilldirfressen.beepworld.de/files/SherlockTitania/sherlock-7.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<b>Erster Eindruck:</b> Schüsse auf die schöne Inderin<br />
<br />
Mrs. Hudson musste für einige Tage verreisen, als Vertretung hat sie ihre Cousine Margery in die Bakerstreet geschickt, um Sherlock Holmes und Dr. Watson den Haushalt zu führen. Um der aufdringlichen Person zu entgehen, flüchten die beiden Männer in die Vorstellung der indischen Schönheit Tahi Swawi. Doch plötzlich fallen Schüsse – was hat der wertvolle Stein damit zu tun, den Tahi vor kurzem in eines ihrer Kostüme integriert hat?<br />
<br />
Neben Sherlock Holmes und Dr. Watson haben sich Marc Gruppe und Stephan Bosenius dazu entschlossen, eine weitere Figur in den Mittelpunkt zu stellen und immer wieder in die Handlungen ihrer neuen Fälle des Meisterdetektivs zu integrieren: Die Haushälterin Mrs. Hudson. In Folge 7 der Serie kommt diese aber kaum vor, nur in einem kleinen Brief, der ihre Abwesenheit erklärt, ist ihre Stimme zu hören. Und so wird nach einer kleinen Introszene, in der  Tahi Swawi vorgestellt wird, viel Zeit darauf verwendet, die neue Grundsituation mit Margery Mapleton zu erklären und zahlreiche heitere Momente zu diesem Thema einzubauen – was insgesamt sehr unterhaltsam ist und die Figuren noch mehr in den Mittelpunkt stellt.  Erst nach etwa der Hälfte geht es dann richtig mit dem Fall los, der natürlich von dem scharfsinnigen Verstand von Sherlock Holmes geprägt ist. In einigen langen Dialogen kommt er der Tat langsam auf die Spur und scheint nicht den anderen Personen, sondern auch seinen Zuhörern immer einen Schritt voraus zu sein – wie es in den ursprünglichen Geschichten auch schon immer war. Das Ganze ist spannend erzählt, gut durchdacht und birgt einige Überraschungen. Eine sehr gelungene Folge, die erst die Figuren und dann den Fall in den Vordergrund stellt.<br />
<br />
Sabine Jaeger ist hier als Tahi Swawi zu hören, sie verleiht der indischen Frau je nach Situation etwas Geheimnisvolles oder Nahbares verleiht, aber immer sehr sympathisch wirkt, sodass man mit ihr mitfiebert. Uwe Büschken spricht Prinzipal mit seiner einprägsamen und ausdrucksstarken Stimme, er fügt sich sehr gut in die Atmosphäre der Serie ein. Sehr gut gefallen hat mir Philine Peters-Arnolds als Margery Mapleton, die mit ihrer aufgekratzen und etwas überheblichen Art einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Weitere Sprecher sind Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt und Tayfun Bademsoy.<br />
<br />
Titania Medien ist bekannt für seine dichten Atmosphären, die ihre Produktionen prägen. Auch hier wurde eine dichte Stimmung geschaffen, doch hier gibt es zahlreiche Momente, in denen „nur“ die Dialoge zu hören sind, sich alles auf die Sprecher konzentriert. Musik wurde eher als Szenenübergang eingesetzt, ist dann aber sehr stimmungsvoll gehalten. Geräusche sind passend eingefügt und gestalten die Szenen lebendiger.<br />
<br />
Hübsch gelungen ist auch das Cover, auf dem die indische Schönheit Tahi Swawi in einem ihrer aufwändigen Kostüme zu sehen ist – natürlich samt dem wertvollen Smaragd des Todes auf ihrer Stirn. Im Hintergrund ist ebenfalls auf ihre orientalischen Auftritte mit Figuren und Säulen angespielt, während ein düsterer Mann mit Zylinder eher unauffällig bleibt – ganz so, wie im Hörspiel beschrieben.<br />
<br />
<b><font color="red">Fazit:</font></b> Mrs. Husons fehlen wird hier groß thematisiert, was dem Hörer die beiden Hauptfiguren noch näher bringt, während der eigentliche Fall mit Scharfsinn erzählt wird und mit spannenden Dialogen gut unterhalten kann.<br />
<br />
<b>VÖ:</b> 17.Mai 2013<br />
<b>Label:</b> Titania Medien<br />
<b>Bestellnummer:</b> 978-3-7857-4722-3</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/">Hörbücher / Hörspiele</category>
			<dc:creator>Poldi</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/hoerbuecher-hoerspiele/16297-sherlock-holmes-7-der-smaragd-des-todes.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus der Dunkelkammer des Bösen - Mark Beneke & Lydia Beneke]]></title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/fach-und-sachbuecher/16296-aus-der-dunkelkammer-des-boesen-mark-beneke-lydia-beneke.html</link>
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 22:10:50 GMT</pubDate>
			<description>*AUS DER DUNKELKAMMER DES BÖSEN 
* 
Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt 
 
Mark Beneke 
Lydia Beneke 
 
*zu den Autoren* 
...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b><div align="center">AUS DER DUNKELKAMMER DES BÖSEN</div></b><br />
<div align="center">Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt</div><br />
Mark Beneke<br />
Lydia Beneke<br />
<br />
<b>zu den Autoren</b><br />
<br />
<b>Mark Benecke</b> ist eine international gefragte Koryphäe auf dem Gebiet der Kriminalistik, Kriminalbiologie und forensischen Entomologie. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher wie populärer Schriften und wurde mit der Ehren-Kriminalmarke des Bundes Deutscher Kriminalbeamter ausgezeichnet. Mehr über ihn unter <a rel="nofollow" href="http://www.benecke.com" target="_blank">www.benecke.com</a><br />
<br />
<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Benecke" target="_blank">Mark Benecke ? Wikipedia</a><br />
<br />
Diplom-Psychologin <b>Lydia Benecke</b> arbeitet als Therapeutin, Referentin und Kolumnistin. Sie ist psychologische Beraterin für Benecke International Forensic Research &amp; Consulting und hält mir Mark Benecke regelmäßig Vorträge für ein breites Publikum. Mehr unter <a rel="nofollow" href="http://www.benecke-psychology.com" target="_blank">Lydia Benecke</a><br />
<br />
<b>Mark Benecke und Frau Lydia bei Markus Lanz (23.11.2011)</b><br />
<br />
<a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=DJxGCFuHtRQ" target="_blank">Mark Benecke und Frau Lydia bei Markus Lanz (23.11.2011) - YouTube</a><br />
<br />
<b>zum Inhalt</b><br />
<br />
In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen.Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische. um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten.<br />
Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir Schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen "Monster"? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?<br />
<br />
<br />
Endlich ist es soweit: Mark Benecke steigt wieder einmal hinab in die ABgründe der menschlichen Existenz, entschlüsselt die Hintergründe spektakulärer Verbrechen und bringt Details ans Tageslicht, die erschrecken und faszinieren.<br />
Da neue dabei: Durch CO-Autorin Lydia Benecke erhalten wir zum ertsen Mal auch Einblicke in die Seelen der Täter, und haben somit das fehlende psychologische Puzzelstück zu Beneckes  vorherigen kriminalistischer Arbeit. <br />
Neben abenteuerlchen Geschichten zu übersinnlichen Ermittlungen, Hitlers Leichenresten, und Fällen, in denen falsche Grundannahmen zu fragwürdigen Verurteilungen führen, geht es nun auch ums Profiling.<br />
Benecke und Benecke begeben sich auf die Suche nach der psychischen Störung und fragen: Was geht vor in Menschen. die morden und foltern und andere missbrauchen? Wie sind sie zu dem geworden, was sie sind, wie erkennt man sie und wie geht man mit ihenen um?<br />
<br />
<b>Kapitel</b><br />
<br />
1. Hitlers Zähne<br />
2. In Kopf und Knast bei Getriebenen<br />
3. Sherlock Holmes reloadet: Auf der Suche nach der psychischen Störung<br />
4. Pädophile<br />
5. Das "Heranzüchten" einer Ehefrau - wie aus Kindesmissbrauch Grfangenschaft wird<br />
6. Was geht vor in Vergewaltigern und Sexualmördern<br />
7. Mord im Dachstuhl<br />
8. Mord unter Nachbarn<br />
9. Nekrophilie: Lust auf Leichen<br />
10. Übersinnliche Ermittlungen<br />
11. Zjm Schluß, Mord, Lust und Mordlust<br />
<br />
<b>meine Meinung</b><br />
<br />
In diesem Buch bekommt man einen Einblick in die Welt des Verbrechens und wie die Kindheit den Menschen prägt. Es wird gezeigt, wie die Kindheit das Leben von Menschen beeinflusst.  Es ist wirklich sehr interessant geschrieben und lohnt sich auf jeden Fall zu lesen...<br />
<br />
MfG Antrax</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/fach-und-sachbuecher/">Fach- und Sachbücher</category>
			<dc:creator>Antrax</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/fach-und-sachbuecher/16296-aus-der-dunkelkammer-des-boesen-mark-beneke-lydia-beneke.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Ein Dorf am Niederrhein</title>
			<link>http://www.literaturforum.de/forum/prosa/16295-ein-dorf-am-niederrhein.html</link>
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 19:24:56 GMT</pubDate>
			<description>Viel Freude mit meinem kleinen Prosa-Versuch. Gut gemeinte Kritik ist, genauso wie Lob, sehr gerne gesehen. :) 
 
 
*_Ein Dorf am Niederrhein_* 
...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Viel Freude mit meinem kleinen Prosa-Versuch. Gut gemeinte Kritik ist, genauso wie Lob, sehr gerne gesehen. :)<br />
<br />
<br />
<div align="center"><b><u>Ein Dorf am Niederrhein</u></b></div><br />
Die Landschaft ist weit und flach. Sobald man einen kleinen Hügel erklimmt, liegt einem die Umgebung zu Füßen. Alte Bauernhöfe wechseln mit Feldern voll reifer und hochgewachsener Getreidepflanzen. Eine breite, lange Straße führt am Rand des Dorfes vorbei und scheidet die großen Ackerflächen von den grünen Deichen mitsamt den Schafherden, die sich ungestört von jedem menschlichen Treiben, Wettereinflüssen und den verschiedensten Begebenheiten an dem hohen, sanft im Wind wiegenden Gras, satt fressen. Der Rhein fließt ruhig dahin. Angler erproben auf beiden Seiten des Flusses ihr Können, flüstern sich leise, bedachte Worte zu und erwarten, jeder für sich mit der Rute in den Händen, doch im Ziel vereint, den großen Fang.<br />
Von jedem Punkt des Dorfes erreicht man in wenigen Minuten Fußweg die Grenze. Der Übergang ist zunächst unmerklich, dann erblickt der Wandernde die eng zusammenstehenden, kleinen Häuschen, die an ferne Küstendörfer und das Meer denken lassen. Auch hier am östlichsten Punkt der Niederlande bauen die Menschen, wie ihre Landsleute auf den gemütlichen, windigen Nordseeinseln. Fremden fällt es meist erst am architektonischen Wechsel auf, dass sie sich nicht mehr in Deutschland befinden. In den Grenzdörfern ist alles fließend. Namen, Sprache, Bräuche mischen sich und verbinden sich zu einer Kultur, die einmalig ist und unverwechselbar tief im Inneren der Menschen besteht und erhalten bleibt.<br />
Die katholischen Kirchen stehen mächtig und unverrückbar in der Landschaft. Sie bilden den Mittelpunkt des Dorfes, an dem alle Nachbarn zusammenkommen. Dass direkt daneben das Schützenhaus seit Hunderten von Jahren unverändert von den verschiedensten Zeiten steht, unterstützt diesen Umstand unweigerlich. Für die Frauen gibt es im Anschluss an die Sonntagsmesse das Treffen im Pfarrhaus mit Kaffee und Kuchen. Die Herren sammeln sich um die Theke des Wirtshauses und erörtern bei Pils und Alt die Probleme der Welt und des Alltages, die hier im geselligen Kreise nichtig und klein erscheinen. An den Festtagen zu Karneval und der jährlichen Kirmes finden die Umzüge der Vereine und Schützen statt, diese geben beliebten Anlass zum Feiern und Trinken, vereinen die Menschen in guter Laune. Setzt sich ein Auswärtiger hinzu, versteht die Person nur einzelne Wortfetzen. Hier sprechen die Bauern zumeist ihren niederrheinischen Dialekt, Klever Platt, der mehr an Holländisch, als an Hochdeutsch denken lässt. Vernimmt der zurückkehrende Heimische die ersten Worte dieser einfachen, klaren Sprache, ergreift ihn ein Gefühl des Dazugehörens und er setzt unvermeidbar in das Gemisch der hochfahrenden Stimmen ein.<br />
Kinder finden hier ein Paradies an Umwelt und Tieren vor, das natürlich und ungehemmt auf sie und ihr Seelenleben einwirkt, sie herausfordert, aufzubrechen und zu entdecken. In der bevorstehenden Erntezeit, wenn das Wetter jeden nach draußen lockt, sieht man die Heranwachsenden in Gruppen durch die Felder streifen. Bevor die Bauern mit ihren schweren Maschinen das Getreide einbringen und sicher auf hohen Stapeln in ihrer Scheune einlagern, gehören die Felder der Jugend. Die Pflanzen überragen sie um eine beeindruckende Länge und geben ihnen das Gefühl in einem Meer voll gelblich-grünem Wasser zu treiben. Die Kinder spielen Verstecken und Fangen, stellen sich Ungeheuer vor, die aus dieser Flut an Natur auftauchen und sie verschlingen wollen. Doch ihnen ist in ihrem Übermut der warmen, hellen Tage ihre Überlegenheit bewusst. Sie sind jung, niemand kann sie einfangen. Kleine Tümpel und Seen sind bereichernde Einsprengsel in der ansonsten gleichmäßigen Landschaft und eine willkommene Abwechslung für die Spielenden. Im Sommer wird alles Greifbare zu Booten und Rudern verwandelt. Die Bäume und Gewächse am Ufer erscheinen in der Phantasie wie die Strände tropischer Inselwelten, die kleinen Seen wachsen zu brausenden Ozeanen heran, und die zusammengezimmerten Holzplanken und Plastikwannen, auf denen alle schwimmen, verwandeln sich in Piratenschiffe, die sich gegenseitig zu entern begehren. Lautes, vergnügtes Lachen erschallt in den Feldern und auf dem Wasser. Die Erwachsenen hängen dem Treiben der Kinder mit frohen, aber auch wehmütigen Gedanken an ihre Zeit des unbewussten Glücks nach.<br />
Die Nachbarn sind seit jeher miteinander unauslöschlich verbunden. Freundschaftlich und aufgrund der kleinen Dorfgemeinschaft auch meist verwandtschaftlich. Die besten Freunde sind oft Cousin oder Cousine. Bei Familienfesten kehren die Verwandten im Haus der Großeltern ein und feiern. Oma und Opa halten alles zusammen und erzählen bei den Zusammenkünften gerne und ausgiebig von Früher. Meist sind die Geschichten alt und bekannt, doch jeder lauscht respektvoll. Den alten, geliebten Menschen hört man gerne zu, sie haben einen Glanz dabei in den Augen, der einfaches, tiefes Glück und Zufriedenheit spiegelt. Ihre Welt ist hier, und so stark es den Einzelnen auch wegzieht, um ferne Orte und neue Bekanntschaften kennenzulernen, man weiß, und wenn man es noch nicht weiß, dann ahnt man es: Im Grunde denkt man ebenso. Hier gehöre ich hin, hier ist meine Heimat, hier bin ich vollends geborgen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.literaturforum.de/forum/prosa/">Prosa</category>
			<dc:creator>Livius Andronicus</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.literaturforum.de/forum/prosa/16295-ein-dorf-am-niederrhein.html</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
