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Alt 01.08.2012, 22:02   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #21
Gast5230
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Alice Beitrag anzeigen
Lieber Theo, deine Sachkenntnis in allen Ehren: aber hast du „Franziska Linkerhand“ gelesen? Meiner (völlig unmaßgeblichen) Meinung nach geschieht Brigitte Reimann sehr unrecht, wenn man nur auf Grund ihrer Tagebücher und Briefe urteilt.
Sie war Autorin. Ich bin (subjektiv, wie immer, denn auch ich habe sie nicht gekannt) sehr sicher: es wäre ihr nicht recht, wenn wir über ihre Tagebücher und Briefe sprechen, ihr Lebenswerk aber (und das ist „Franziska Linkerhand“, vielleicht sogar mal objektiv...) außer acht lassen!

Sehr glücklich, inzwischen auch wenigstens einen Mann zu kennen, der dieses Buch tatsächlich gelesen hat, grüßt

Alice
Hallo Alice,

habe ich, allerdings die damalige gekürzte Ausgabe in den siebziger Jahren an der UNI. War sozusagen Pflichtlektüre neben Irmatraud Morgener, Maxie Wander etc. Kultbuch des Feminismus. Ich habe mir zwar die neu herausgegebene ungekürzte Fassung auch gekauft, aber noch nicht gelesen.

Ist es nicht erlaubt, die Tagebücher und Briefe mehr zu mögen? Für mich sind sie authentischer. Hier schreibt eine Frau um ihr Leben, ihr Schrifstellerleben und auch über ihr Ansichten, Gefühle etc. Dies habe ich noch nie so bei einer anderen Aurorin gelesen, schon gar nicht bei einer DDR-Autorin.
Prügel mich also nicht, wenn ich die Tagebücher und Briefe höher schätze, damit habe ich doch nichts gegen den Roman gesagt.
Ich glaube, du hast da etwas mißverstanden. Ist aber nicht schlimm.
Viele Grüße
Theo
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Alt 02.08.2012, 14:16   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #22
Alice weiblich
Romanheld/in
 
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Registriert seit: 07.10.2008
Ort: Chemnitz
Beiträge: 2.182
Weißt du, wenn das ein Kultbuch des Feminismus ist, dann weiß ich entweder nicht was Feminismus ist, oder du hast damals absolut oberflächlich gelesen.
(Eines der Dinge, die ich an diesem Forum schätze: ich darf ganz ungestraft mal eben einen Literaturwissenschaftler der Oberflächlichkeit bezichtigen...).

Auch ich lese die Tagebücher und Briefe der Brigitte Reimann, aber sie hinterlassen mir immer ein unwohl-voyeuristisches Gefühl. Selbstverständlich darfst du diese Veröffentlichungen (man wird übrigens nie wissen, wie B.R. dazu gestanden hätte) mehr mögen als „Franziska Linkerhand“. Selbstverständlich darfst du auch Kafkas „Briefe an Felice“ mehr mögen als den „Process“... (nur mal so als läppischen Vergleich...)

Brigitte Reimann schrieb um ihr Leben – ja, das ist wahr. Und das ist vor allem wahr für Franziska Linkerhand, lieber Theo. Wenn du das nicht verstehst, dann kennst du definitiv zu wenig DDR-Frauen!

p.s.: und wenn wir schon bei DDR-Frauen sind – Maxie Wander? Ähm. Die war aus meiner Sicht ungefähr so viel DDR-Frau wie Theodor Fontane, im Vergleich zu B.R.
Alice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2012, 15:25   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #23
Gast5230
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Alice Beitrag anzeigen
Weißt du, wenn das ein Kultbuch des Feminismus ist, dann weiß ich entweder nicht was Feminismus ist, oder du hast damals absolut oberflächlich gelesen.
(Eines der Dinge, die ich an diesem Forum schätze: ich darf ganz ungestraft mal eben einen Literaturwissenschaftler der Oberflächlichkeit bezichtigen...).

Auch ich lese die Tagebücher und Briefe der Brigitte Reimann, aber sie hinterlassen mir immer ein unwohl-voyeuristisches Gefühl. Selbstverständlich darfst du diese Veröffentlichungen (man wird übrigens nie wissen, wie B.R. dazu gestanden hätte) mehr mögen als „Franziska Linkerhand“. Selbstverständlich darfst du auch Kafkas „Briefe an Felice“ mehr mögen als den „Process“... (nur mal so als läppischen Vergleich...)

Brigitte Reimann schrieb um ihr Leben – ja, das ist wahr. Und das ist vor allem wahr für Franziska Linkerhand, lieber Theo. Wenn du das nicht verstehst, dann kennst du definitiv zu wenig DDR-Frauen!

p.s.: und wenn wir schon bei DDR-Frauen sind – Maxie Wander? Ähm. Die war aus meiner Sicht ungefähr so viel DDR-Frau wie Theodor Fontane, im Vergleich zu B.R.


Hallo Aölice,

das Kultbuchurteil war von den Frauen, nicht von mir. Alkle lasen Franziska Linkerhand, wie gesagt maxie Wander Guten Morgen du Schöne, Karin Struck und Irmtraud Morgner " Trobadora Beatriz...".

Du willst mir hier etwas anziehen, was mir nicht passt.
Dann hatten die westdeutschen Sudentinnen eben keine Ahnung vom Feminismus. Ich wasche meine unschuldigen männlichen Hände:
Maxie Wander, wiederum galt als die Vorzeigefrau der DDR an den Seminaren und im Feuilleton. Hinsichtlich der Einschätzungsschuld wie bei Franzoiska Linkerhand.
Ich habe die Frauen der DDR erst nach der Wende, ab 1990 kennengelernt. Allerdings nur beruflich, weniger privat. Ich muss sagen, die tickten genau so wie die westdeutschen. Gut, sie waren etwas selbstbewußter gegenüber den Männern, aber sonst habe ich keinen Unterschied gemerkt. Biologisch sowieso nicht.
Sonst kenne ich halt nur etwas über die Brechtfrauen und die seltsam unweibliche Christa Wolf und die Greisin Anna Seghers, obwohl sie noch reecht ansehnlcih im Alter war.
Dann natürlicjh die DDR-Sportlerinnen, aber das ist wieder ein anderes Thema, ich will ja nicht noch über die Pharmaindustrie der DDR diskutieren.
Im Ernst. Ich habe mit dem Kultbuch und den Namen nur die vorherrschende Meinung in den siebziger jahren an den meisten Unis, außer vielleicht in Bayern, wiedergegeben.
ZU den Briefn Kafkas an Felice. Du wirst lachen, Für mich gehören sie tatsächlich sprachlich fast auf eine Stufe mit den Romanen.
Ich lese sowieso gerne Tagebücher und Briefe. Theodor Fontane ist einer der letzten, neben Thomas Mann, großen Briefeschreiber. Leider gibt es so etwas nicht mehr im Zeitalter des Internet.
Die Oberflächlichkeit verzeihe ich dir, aber dass du nicht erkannt hast, dass dies nicht meine Meinung, sondern eine Beschreibung der damaligen Einschätzung, dass haut mich um.

War aber mal wieder schön, mit dir zu "streiten" , um festzustellen, es gibt keinen Streitanlass.
Grüße
Theo
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Alt 05.08.2012, 19:34   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #24
Alice weiblich
Romanheld/in
 
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Registriert seit: 07.10.2008
Ort: Chemnitz
Beiträge: 2.182
Den Theo umgehauen. Man, was ich alles kann...

Ich hab mir schon gedacht, dass du eher die damalige „offizielle Lesart“ wiedergegeben hast. (Oh, wie ich so was hasse: of-fi-ziel-le Lesart! So verdammt zielorientiert... )

Sorry, Theo. Sollte mal wieder eine kleine Provokation sein, um dir die eigene Meinung zu entlocken. Hat mal wieder nicht geklappt. Schade.

Für mich hat dieses Buch viel zu viel Seele, um es literaturkritisch oder gesellschaftskritisch auseinanderzunehmen.
Alice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2012, 21:37   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #25
Gast5230
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Alice Beitrag anzeigen
Den Theo umgehauen. Man, was ich alles kann...

Ich hab mir schon gedacht, dass du eher die damalige „offizielle Lesart“ wiedergegeben hast. (Oh, wie ich so was hasse: of-fi-ziel-le Lesart! So verdammt zielorientiert... )

Sorry, Theo. Sollte mal wieder eine kleine Provokation sein, um dir die eigene Meinung zu entlocken. Hat mal wieder nicht geklappt. Schade.

Für mich hat dieses Buch viel zu viel Seele, um es literaturkritisch oder gesellschaftskritisch auseinanderzunehmen.
Hallo Alice,
du wärest noch überraschter, wenn du mein Gewicht wüsstest.

Lass mir ein wenig Zeit zur erneuten Lektüre, dann werde ich dir meine Meinung zum Buch posten, versprochen.
Wenn ein Buch wirklich gut ist, verträgt es die Analyse, man muss ja nicht mit dem Vorschlaghammer argumentieren oder mit dem Skalpell alles zerfasern.
Bis dahin, alles Gute
Theo
Habe die ersten 50 Seiten gelesen und bin begeistert. Für mich bis jetzt der besteRoman der DDR-RLiteratur und ich kenne sehr viele.
Einzig klitzekleiner Einwand. Warum wurde immer nur die Kommunisten 1933 verhaftet oder waren gute Menschen. Gab es keine Sozialdemokraten oder andere politisch tätige im Gefängnis oder KZ?
Aber das ist angesichts der Sprachkraft und sehr offenen und deutlichen politischen Beschreibung de rdamaligen Situation zu vernachlässigen.

Geändert von Gast5230 (07.08.2012 um 14:48 Uhr) Grund: Nachtrag de rersten Wiederlektüre
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Alt 10.08.2012, 07:54   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #26
Alice weiblich
Romanheld/in
 
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Registriert seit: 07.10.2008
Ort: Chemnitz
Beiträge: 2.182
Theobald Tiger, wie kannst du nur eine so wichtige Information in einer Beitragsänderung verstecken, so dass ich sie ohne Hilfe gar nicht finde?!

Im Ernst: ich bin ebenfalls begeistert. Von dir. Von Franziska sowieso. Und von Brigitte Reimann auch ein bisschen.

Und was deine Frage zu Kommunisten, Sozialdemokraten etc. betrifft: das war das, was auch mir noch in der Schule beigebracht wurde. Es mag gruselig klingen – aber der Mord an Millionen jüdischen Menschen spielte in unserem Geschichtsunterricht weniger eine Rolle als die Verhaftung, Verurteilung und Ermordung sozialistischer Widerstandskämpfer während des Faschismus.
Brigitte Reimann gibt hier nebenbei ein gut Teil Sicht auf die Dinge derer frei, die aus wirklich idealistischen und guten Motiven einen sozialistischen Staat... (bauen? projektieren? zimmern? errichten...?) wollten (siehe dazu z.B. ihr Abschiedsdialog mit dem Vater).
Dass auf jedem Weg ein Scheitern möglich ist – auch dies könnte man aus „Franziska Linkerhand“ herauslesen.

Theo, ich freue mich ungeheuer, wenn ich einen Anstoß zu dieser Wiederlektüre geben konnte!

Alice
Alice ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2012, 12:11   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #27
Gast5230
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Alice Beitrag anzeigen
Theobald Tiger, wie kannst du nur eine so wichtige Information in einer Beitragsänderung verstecken, so dass ich sie ohne Hilfe gar nicht finde?!

Im Ernst: ich bin ebenfalls begeistert. Von dir. Von Franziska sowieso. Und von Brigitte Reimann auch ein bisschen.

Und was deine Frage zu Kommunisten, Sozialdemokraten etc. betrifft: das war das, was auch mir noch in der Schule beigebracht wurde. Es mag gruselig klingen – aber der Mord an Millionen jüdischen Menschen spielte in unserem Geschichtsunterricht weniger eine Rolle als die Verhaftung, Verurteilung und Ermordung sozialistischer Widerstandskämpfer während des Faschismus.
Brigitte Reimann gibt hier nebenbei ein gut Teil Sicht auf die Dinge derer frei, die aus wirklich idealistischen und guten Motiven einen sozialistischen Staat... (bauen? projektieren? zimmern? errichten...?) wollten (siehe dazu z.B. ihr Abschiedsdialog mit dem Vater).
Dass auf jedem Weg ein Scheitern möglich ist – auch dies könnte man aus „Franziska Linkerhand“ herauslesen.

Theo, ich freue mich ungeheuer, wenn ich einen Anstoß zu dieser Wiederlektüre geben konnte!

Alice
Hallo Alice,

ja, ich freue mich auch, denn ohne deine Stichelei hätte ich nicht mehr zu dem Buch gegriffen, aber, eitel wie man nun einmal ist, wollte ich es nicht auf mir sitzen lassen, mich nach o-f-f-i-z-i-e-l-l-e-n Beurteilungen zu richten.
Der Beginn könnte aus den Tagebüchern sein, vor allem auch sprachlich begeistert mich das Buch. Ich werde es nächste Woche, wenn ich in den neuen Bundesländern geschäftlich unterwegs bin, mitnehmen, da ich sowohl in Neubrandenburg und Burg Station mache. Hoyerswerda liegt ja nicht weit von Cottbus, meiner 3. Station, so dass ich vielleicht einen Abstecher dorthin mache.

Was mir natürlich zu denken gibt, warum ich das Buch nicht 1974 schon begeistert gelesen habe. Das bringt mich auf die Idee, ob man nicht einen Thread eröffnen sollte, Bücher wiedergelesen, und dort die neuen Leseerfahrungen, hält die bisherige Meinung über das Buch oder schätzt man es heute anders ein, berichtet.
Es gibt vielleicht die eine oder andere spannende Diskussion.
Besten Dank noch einmal für den Anstoß und ein schönes Wochenende.
Nach dem Abschluss der Lektüre werde ich noch einmal berichten.
Theo
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Alt 10.08.2012, 22:03   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #28
Leseratte weiblich
Lebende Legende
 
Benutzerbild von Leseratte
 
Registriert seit: 24.03.2007
Ort: Köln
Beiträge: 23.298
Blog-Einträge: 25
@Theo: Gibt es schon so in der Art, nach dem Motto, welche Bücher habt Ihr mehrmals gelesen, wenn ich mich nicht irre.

@Alice: Ich befolge Deinen Rat und lese weiter. Bin inzwischen auf S. 74 (Wahnsinn!!!) und so gaaaaaanz langsam interessiert mich das Buch. Aber Schwierigkeiten habe ich immer noch damit und ich weiß nicht, ob es nicht doch dabei bleibt. Was nicht nur an den Schachtelsätzen liegt, ich bin auch immer wieder aufs Neue verwirrt.
Aber ich nehm es ab der nächsten Woche mit auf die Fahrt zur Arbeit und hoffe, ich schlaf nicht drüber ein in der Bahn.

@steel: Hast Du es denn bei der Kur gelesen? Und wie ist Deine Meinung dazu???
Leseratte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2012, 22:33   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #29
steel cook männlich
Bibliothekar/in
 
Benutzerbild von steel cook
 
Registriert seit: 18.10.2009
Ort: Lower East Side
Beiträge: 6.299
Das ist Literatur!

Ich hatte die Möglichkeit, "Franziska Linkerhand" zwei Wochen lang bei jeder Gelegenheit, die sich mir bot, zu lesen und ich muss meine Meinung von vor 30 Jahren (Abbruch nach den ersten Seiten, wahrscheinlich war ich noch nicht reif für diese Lektüre) revidieren. Bis auf einen kurzen Abschnitt (Kino) hatte das Buch bei diesem doch mächtigen Umfang, keine "Längen". Nach den ersten Seiten war mir klar: DAS IST LITERATUR! Das sind Sätze (Inhalt und Bau).
Ich schreibe mir immer die wichtigsten Sätze eines Buches auf den Schmutztitel. Bei der Reimann kam ich gar nicht mehr hinterher und musste im Text anstreichen. Im Strandkorb, auf dem Bett, beim Warten auf die Behandlung; früh, vor dem Kalten Kneipp-Guss, die letzten Minuten vor dem Mittagessen, nachmittags zum Ostfriesentee oder abends nach dem Schwimmen gesellten sich zum Buch auch Bleistift und Lineal.
Offene Worte wurden gesagt, von denen man aus heutiger Sicht denkt, dass sie hätten so nie gesagt werden dürfen.
Ein wirklich großer Roman, kein Frauenroman (was war das gleich? Gab es solche Literatur überhaupt?), ein Werk über eine streitbare sympathische junge Frau; über sozialistischen Städtebau und warum vieles so war, wie es war. Identisch einfach.
Gerne gelesen und: das Buch hätte einem schon viel früher empfohlen werden sollen.
steel cook ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2012, 22:52   Brigitte Reimann - Franziska Linkerhand Beitrag #30
Alice weiblich
Romanheld/in
 
Benutzerbild von Alice
 
Registriert seit: 07.10.2008
Ort: Chemnitz
Beiträge: 2.182
Liebe Leseratte, lass Jakob und Reger hinter dir, dann geht es eigentlich erst richtig los.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass du das Buch noch aus der Hand legst, wenn du bist Seite hundert gekommen bist.

Lieber steel cook: identisch? Was meinst du damit...?
(Also authentisch finde ich es ja auch...)
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